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Was ist Antikmarmor?

Die Handwerkskunst "Mastri Cosmati", also die Technik der Natursteinbearbeitung wurde bereits 1228 in der Basilika Sankt Franziskus in Assisi angewandt.
Diese Basilika zeigt eindrucksvoll die schön gestalteten Bodenflächen. Die daraus weiterentwickelte Perfektion kann man an den weltbekannten Mosaikbildern aus Ravenna bewundern.

Diese historische Steinbearbeitungstechnik wurde vor einigen Jahren wieder aufgegriffen.

Mit Hilfe moderner Bearbeitungstechniken werden die Oberflächen und die Kanten des Marmors so bearbeitet, dass man den Eindruck erhält, es handle sich um ein Jahrhunderte altes Material.

Antikmarmor gibt es in allen Formaten.
Diese reichen von 1 x 1 cm bis hin zu Großformaten wie 60 x 60 oder sogar noch größer.

Aus diesem Naturstein kann praktisch alles gefertigt werden. Angefangen von Treppen, Waschtischen und Küchenarbeitsplatten bis hin zu Möbelstücken.

Antikmarmor zeichnet sich vor allem durch seine Pflegeleichtigkeit, seine Kombinationsvielfalt und seine Ausstrahlung aus.

Eine weite Verbreitung findet Antikmarmor bereits in Kombination mit Fliesen oder Terracotta.

Der besondere Charme dieses natürlich wirkenden Steines mit der individuellen Bearbeitung liegt darin, dass er sich in jeder Umgebung anwenden läßt.
Er unterstreicht eindrucksvoll einen individuellen Einrichtungsstil - egal, ob dieser modern oder rustikal ist.

Grundsätzlich kann man 2 Bearbeitungstechniken bei Antikmarmor unterscheiden:

  1. ANTIKMARMOR
    Der Marmor wird zuerst sandgestrahlt. Dadurch wird das poröse Material an der Oberfläche zerstört und entfernt. Nach dem Sandstrahlen wird der Marmor gesäuert. Der Stein wird durch die Säure praktisch vom Staub (der sich beim Sandstrahlen bildet) "gereinigt" und erhält die kräftige Farbe.

    Nach dem Säuern wird der Marmor gewachst. Es wird auf die Oberfläche Heißwachs aufgetragen, das tief in die Poren des Steins eindringt. Durch diesen Vorgang wird der Marmor unempfindlich gegenüber Schmutz und erhält einen seidenmatten Glanz.

    Der Antikmarmor wird durch diese Bearbeitung endbehandelt und muss nicht mehr nachbehandelt werden.
  2. CIOTTOLI
    Bei dieser Bearbeitungstechnik kommen die Marmorplatten in spezielle Rotationstrommeln (vergleichbar mit einem überdimensionalen Betonmischer) zusammen mit Wasser und Quarzsand.

    Durch die ständige Bewegung der einzelnen Platten in diesen Trommeln werden die Ecken und Kanten abgerundet. Auf der Plattenoberfläche entstehen gewollte Abplatzungen.

    Der natürliche Alterungsprozess wird durch dieses Verfahren künstlich verkürzt.

    Ciottoli ist vor allem für kleine Formate (bis 20 x 20 cm ) interessant und auch günstig. Die Herstellung größerer Formate ist problematisch, da durch das Trommelverfahren die Bruchgefahr steigt.

    Beim Ciottoli findet man auch die verschiedensten Dekorelemtente wie Bordüren, Inserto, Flächenmuster, Rosone sowie Marmormosaik (netzgeklebt) und Marmorbruch.

Antikmarmor ist ein Material, das lebt und sich im Laufe der Zeit ins Positive verändert. Durch seine Ausstrahlung und seine Natürlichkeit verleiht dieser Naturstein einem Raum ein ganz besonderes Ambiente.

Antikmarmor wird im Vergleich zu keramischen Fliesen durch die Beanspruchung immer schöner. Ähnlich wie Cottoböden oder Holzschiffböden. Dies beweisen Bauten in Verona, Florenz oder Rom, wo seit Jahrhunderten Antikmarmor verlegt ist und keinerlei Abnützungserscheinungen aufweist.


 

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